logo_paleo_transp_konturDie moderne Vorratskammer in der Paleo Ernährung

Die Grundlage der Paleo Ernährung bilden also unverarbeitete Lebensmittel: Gemüse und Obst aus biologischer Landwirtschaft, Fisch, Wildfleisch oder Fleisch von Weidetieren, Eier

Fett: Olivenöl, Kokosöl, Ghee von Weidetieren (geklärte Butter), wer mag und keine Laktoseintoleranz hat kann auch zu Weidebutter greifen

Mehl: auf Getreide wird in der Paleo Ernährung verzichtet; als Ersatz dienen Nussmehle (z.B. Mandelmehl, Haselnussmehl), Kokosmehl, geriebene Nüsse, Mehl aus Samen (z.B. Leinsamenmehl)

Süßungsmittel: am liebsten verwende ich Kokosblütenzucker (glykämischer Index 35, karamellartiger Geschmack), etwas Honig (höherer glykämischer Index) und etwas Stevia flüssig

Milchprodukte: auf Milchprodukte wird verzichtet; als Milchersatz dienen Kokosnussmilch und Nussmilch

Hülsenfrüchte: aufgrund der hohen Antinährstoffe wird in der Paleo Ernährung darauf verzichtet

Paleo Grauzone: Kartoffeln und Reis (eigentlich ein Getreide) sind glutenfrei und verfügen über relativ wenige Antinährstoffe im Gegensatz zu Weizen & Co. Wer allerdings Gewicht verlieren möchte, sollte auf diese stärkehaltigen Lebensmittel vorerst auf alle Fälle verzichten

Genussmittel: Schokolade mit hohem Kakaoanteil, Kaffee, Tee

Getränke: Wasser 🙂

Wer einen Versuch mit dieser Ernährung starten möchte sollte sich 14 Tage lang konsequent an diese Vorgaben halten und sich und seinen Körper beobachten. Viele leiden nämlich an einer Glutensensitivität oder Laktoseintoleranz (wenig Energie, Abgeschlagenheit, Blähbauch) ohne es zu wissen. Wer möchte kann dann gewisse Lebensmittel wieder einführen und beobachten ob sich Symptome wieder einstellen, die sich vorher gebessert haben.

Ich persönlich ernähre mich zu ca. 80 % paleo. Hin und wieder esse ich gerne etwas Käse wie Feta, Parmesan, Schafmilchkäse oder auch Weidebutter, welche ich problemlos vertrage (im Gegensatz zb. zu Molkeprodukten wie auch Whey- Eiweiß). Ziemlich konsequent bin ich in der Vermeidung von Getreide, allem voran dem Weizen. Brot und Nudeln machen mich unglaublich müde, lustlos und träge. Außerdem fühle ich mich nach einem großen Teller Nudeln extrem voll, aber nicht wirklich satt und es folgt immer Heißhunger auf etwas Süßes.